Chirurgie2
Implantologie
Röntgen

Implantologie

In der Implantologie können fehlende Zähne durch das Einsetzen einer künstlichen Zahnwurzel in den Kieferknochen ersetzt werden. Bei Einzelzahnlücken kann dadurch das Beschleifen gesunder Nachbarzähne für eine Brückenversorgung verhindert werden. Bei größeren Lücken, die normalerweise nur durch herausnehmbaren Zahnersatz (Prothesen) geschlossen werden, können Implantate Halt für festsitzenden Zahnersatz bieten.
Bei komplett zahnlosen Kiefern können Implantate für einen besseren Prothesensitz sorgen, da vor allem im Unterkiefer totale Prothesen schlecht halten.
Für Implantatversorgungen wird ein längerer Behandlungs- zeitraum als für herkömmlichen Zahnersatz veranschlagt, da eine Implantatversorgung genauestens geplant werden muss.
Wenn ein Implantat gesetzt wurde muss es zunächst in den Kieferknochen einheilen, bevor die im Mund sichtbare Überkonstruktion eingesetzt werden kann. Diese Einheilphase wird ganz individuell bestimmt, beträgt aber in der Regel 3 – 4 Monate und hängt auch vom vorherigen Zustand des Kieferknochens ab.

In besonderen Fällen, bei denen der Patient nicht genügend eigenen Kieferknochen hat, muss der Knochen entweder während der Implantation mit aufgebaut werden, oder bei größeren Defekten in einer einzelnen Sitzung vor der eigentlichen Implantation. Dadurch würde sich die Einheilphase entsprechend verlängern.

Wenn die chirurgischen Eingriffe abgeschlossen sind und die Einheilphasen vorüber sind, wird die Überkonstruktion im Zahntechniklabor angefertigt. Dazu sind ca. 3 – 4 Sitzungen notwendig, damit ihr neuer Zahnersatz optimal angepasst werden kann.

Wichtige Information

Bei Rauchern ist es ratsam erst nach einer Nikotinentwöhnung Implantate zu setzen, da die Gefahr einer Abstoßungsreaktion des Körpers sehr hoch ist.